Podiumdiskussionen

Podiumdiskussion in Zusammenarbeit mit mieux se connaître / Stuttgart Accueil 
mit Adrienne Braun (von der Stuttgarter Zeitung) und Francine Waimer 

Wann: Montag, 12. November 2018, um 18:30 Uhr
Wo: Atrium, Gorch-Fock-Strasse 30, Stuttgart-Sillenbuch

Adrienne Braun und Francine Waimer stellen uns starke Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten vor, die mehr oder weniger in Vergessenheit geraten sind:

  • Olympe de Gouges, femme de lettres et politique (1748 -1793)
  • Raymonde Laroche, pilote (1882 – 1919)
  • Josephine Baker, artiste militante et membre de la Résistance pendant la 2ème guerre mondiale
  • Katharina Kepler, Hexe (1520 – 1581)
  • Friderike Louise Löffler, Kochbuchautorin (1744 – 1805)
  • Gretel Bergmann, Hochspringerin (1914 – 2017)

Es besteht die Möglichkeit Bücher von Adrienne Braun zu kaufen bzw. signieren zu lassen.

Table ronde – Podiumsdiskussion

So. 15. Januar 2017, 17:00 Uhr – Café
Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt frei

Während Deutschland die Rolle des europäischen Wirtschaftsmotors spielt, macht Frankreich gerade erst kleine Schritte aus der Krise. Trotzdem ist die Arbeitslosigkeit noch hoch, vor allem die Jugendarbeitslosigkeit,  was besonders schmerzlich ist, und auch gefährlich werden kann.
Offenbar orientiert sich der französische Präsident François Hollande an der deutschen Agenda 2010, um die französische Wirtschaft anzukurbeln. Das heißt Abbau sozialer Leistungen, Lockerung des Kündigungsschutzes, Erosion der 35-Stunden-Woche und Ermöglichung prekärer Arbeitsverhältnisse.

In der Podiumsdiskussion wird es unter anderem darum gehen, welche Erfahrungen Deutschland mit dieser Politik gemacht hat, und ob es für Frankreich der richtige Weg ist, die Agenda 2010 nachzuvollziehen.
Auf dem Podium sind:

René LasserreProf. René Lasserre: Politologe und von 1999 bis 2004 Präsident der Universität von Cergy-Pontoise, Direktor des CIRAC - Centre d’Information et de Recherche sur l’Allemagne Contemporaine

 

Guillaume DuvalGuillaume Duval: Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins „Alternatives Economiques“. Autor des Buches „Made in Germany – das deutsche Modell ohne Mythen“

Dominik Grillmayer Dominik Grillmayer: Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg

Uwe MeinhardtUwe Meinhardt: 1. Bevollmächtigter der IG-Metall Stuttgart

Table ronde – Podiumsdiskussion

Samstag,  14. Januar 2017, 17:00 Uhr, Café
Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt frei

In Deutschland herrscht Pflegnotstand. „Die Menschen werden immer älter, das Geld aus den Sozialkassen muss für immer mehr Pflegebedürftige reichen, und es gibt deutlich zu wenige Kranken- und Altenpfleger, um ihre Versorgung zu übernehmen“, schrieb die Zeitung „Die Welt“ im Frühjahr 2016.
Und wie sieht es in Frankreich aus? Auch dort gibt es Probleme, aber zumindest steht das Land besser da, was den Pflegeschlüssel angeht, also das Verhältnis von Pflegekräften und  Patienten. Und Schwestern und Pfleger erhalten in Frankreich eine akademische Ausbildung, während in Deutschland immer noch eine Art betrieblicher Lehre besteht.
Auf dem Podium sind:

Benoît Misset   Prof. Benoît Misset: Chef der Intensivmedizin an der Universitätsklinik Rouen

Aurélie Montana Aurélie Montana: Leiterin des notfallmedizinischen Pflegedienstes an der Universitätsklinik Rouen

Bernard Braun Bernard Braun: Sozial- und Gesundheitswissenschaftler aus Bremen

Christine Schlenker   Christine Schlenker: Heimleiterin Wilhelmshilfe Göppingen, Krankenschwester & Gesundheitsclownin

Nadja Schmidt   Nadja Schmidt: Krankenschwester, stellv. Betriebsratsvorsitzende im Klinikum Ludwigsburg-Bietigheim

 

Dienstag, 23. Februar 2016, 19:00 Uhr
Treffpunkt Rotebühlplatz, Theodor Bäuerle Saal
Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart-Mitte
 
Im Rahmen des Semesterprogramms „Gesundheit – Verhalten und Verhältnisse“ der Volkshochschule Stuttgart
Impulsreferate mit anschließendem Podiumsgespräch sowie Diskussion mit dem Publikum
 
Obwohl sich die Gesundheitssysteme in den beiden Ländern relativ stark unterscheiden, sind die Probleme ziemlich ähnlich: Haben alle Menschen, auch die einkommensschwachen, Zugang zu einer qualifizierten ärztlichen Behandlung? Gibt es vor allem in ländlichen Gebieten genügend Hausärzte?
Bekommt jeder bei Bedarf unkompliziert und rasch einen Facharzttermin? Ist die stationäre Behandlung in den Kliniken der beiden Länder zufriedenstellend? Sind die Kosten der Gesundheitssysteme in Zukunft zu bewältigen?
Bei der Beantwortung dieser Fragen kann ein Blick über die Grenze hilfreich sein. Wo könnten die Franzosen vom deutschen Beispiel profitieren, in welchen Bereichen können wir von den Franzosen lernen?