Deutsch-Französische Salons

Salon der Mme Geoffrin (Anicet Charles Gabriel Lemonnier [Public domain], via Wikimedia Commons)
Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Gesellschaft leisten kurze, aktuelle und auch kontroverse Beiträge. Anschließend hat das Publikum das Wort, Gespräche untereinander und mit den Gästen stehen im Vordergrund.
Andere Forme sind auch möglich, so ferne das Publikum involviert ist.

Wann: Sonntagvormittags, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo:
im Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstraße 72, Stuttgart-West
Eintritt:
5€, Kaffee,Tee und Croissants können bestellt werden

Musikalischer Salon
Französische und deutsche Lieder über Frauen von der Romantik bis Kurt WeillDuo Mildred Derenty-Camenen und Lena Spohn
mit Lena Spohn (Gesang) und Mildred Derenty-Camenen (Piano)
 
Wann: Sonntag, 7. April 2019, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: in den Saal des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt:
- Vorverkauf: 10 € Stud. u. Schüler 9 €, über www.merlinstuttgart.de/tickets
- Tageskasse: 12 € Studenten und Schüler 10 €
Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden

Das deutsch-französische Duo bringt in seinem französischen Repertoire vor allem selten aufgeführte Lieder. Zwischen den Stücken führen sie in die Werke ein.
Anschließend sprechen die beiden Musikerinnen mit der Moderatorin Catherine Gebhardt-Bernot und dem Publikum über ihr Liedprogramm; aber auch darüber, wie sie zusammengefunden haben und wie ihre deutsch-französische Zusammenarbeit funktioniert.
 
Gabriel Fauré (1845-1924)   Le papillon et la fleur
Erik Satie (1866-1925)   Daphénéo
Lili Boulanger (1893-1918)   Dans l’immense tristesse
Hanns Eisler (1898-1962)   Der Sohn
Franz Schubert (1797-1828),        Franz Liszt (1811-1886)   Ständchen
Franz Schubert (1797-1828)   Romanze
Ludwig van Beethoven (1770-1827)   Für Elise
  Pause 
 
Kurt Weill (1900-1950)   Und was bekam das Soldatenweib?
Frédéric Chopin (1810-1849)   Etüde op.10/12 Révolutionnaire
Robert Schumann (1810-1856)   Aus Frauenliebe und -leben Nr.1 und 4
Kurt Weill (1900-1950)   Je ne t’aime pas

 

Salon

Wann: Sonntag, 3. Februar 2019, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden

Die beiden Länder kooperieren inzwischen in sehr vielen Bereichen äußerst eng, aber wie verständigen wir uns, wie steht es mit den Sprachkenntnissen? Nicht besonders gut: in Frankreich lernen nur 10 bis 15 % der Schüler Deutsch, in der deutschen Mittelstufe sind es immerhin noch über 20 %, die Französischunterricht haben, aber in beiden Ländern wird Spanisch als Fremdsprache immer beliebter, in Frankreich hat es Deutsch längst den Rang abgelaufen.

In unserem Salon unterhalten sich eine Französischlehrerein aus Deutschland und ein Deutschlehrer aus Frankreich, unterstützt werden sie dabei durch die Autorin Brigitte Laguerre.

Salon mit einem Hauptgast
mit Cathérine Gebhardt-Bernot, Dolmetscherin und Dozentin

Wann: Sonntag, 2. Dezember 2018, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: im 2. Stock des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden

Manchmal wird die Verständigung schwierig, weil wir einen französischen Ausdruck falsch benützen oder eine Redewendung nicht richtig verstanden haben.

Beispielsweise wird in vielen Branchen in Deutschland mittlerweile das englische Wort Trainee für Praktikantin(in) verwendet; aber wie peinlich, wenn sich eine junge Frau in einer französischen Runde vorstellt und sagt, „je suis une traînée“. Das heißt nämlich etwas ganz anderes! Wer die Sprache nicht genau beherrscht, kann Verwechslungen und auch unerwünschte  Lacherfolge erzeugen.

Catherine Gebhardt-Bernot bietet Sprachspiele und Rätsel an, um die Besucher für das Thema zu sensibilisieren und vergnügliche und  ernste Gespräche anzuregen.

Salon mit einem Hauptgast im Rahmen der Französischen Wochen 2018

mit Cathérine Gebhardt-Bernot

Wann: Sonntag, 14. Oktober 2018, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden

Vor hundert Jahren, am 11. November 1918, endete der Erste Weltkrieg. 4 Jahre und vier Monate dauerte er. Während dieser schrecklichen Jahre schrieben die „Poilus“, die einfachen französischen Soldaten, verzweifelte, traurige, manchmal auch hoffnungsvolle Briefe an ihre Familien.

Aus einem Brief von G. Morillon im Dezember 1914: “Vorgestern haben sich Deutsche und Franzosen die Hände in den Schützengraben gereicht … Zwei Tage lang. Unglaublich, sage ich Euch …“. Gervais Morillon ist 1915 in Nordfrankreich gefallen.

Im Rahmen der französischen Wochen stellt Cathérine Gebhardt-Bernot französische Feldpostbriefe aus dem 1. Weltkrieg mit deutscher Übersetzung vor und zeigt historische Fotos.

Nach der Präsentation hat das Publikum das Wort. Gespräche untereinander und mit Cathérine Gebhardt-Bernot stehen im Vordergrund.