Theater

18.10.2005

Passion, mort et damnation - Liebe, Tod und Verdammnis

Fantaisie Dramatique von Simone Rist nach Jean Racine und Friedrich Schiller

Phèdre und Phädra: zwei Frauen, eine Gestalt, eine Geschichte. Phèdre / Phädra, die Gattin des Theseus, liebt ihren Stiefsohn Hippolyt. Ihre Liebestollheit ist ihr bewusst, und sie kämpft mit der ganzen Kraft des Verstandes dagegen an. Da er ihr widersteht, verleumdet sie ihn bei Theseus, verursacht dadurch den Tod Hippolyts und begeht dann Selbstmord. Krimi? Lamento? Mythos?

Garden-party bei George Sand. Ein Projekt, mit dem wir den 200jährige Geburtstag George Sands feiern. Die Veranstaltung findet am 1. Juli 2004, dem Geburtstag dieser berühmten und ungewöhnlichen Frau, im Garten des Französischen Instituts in Stuttgart statt – ganz im Stil eines Festes bei George Sand in Nohand nach dem Motto „George Sand lädt ihre Freunde zu ihrem 200. Geburtstag ein“. Literatur, Musik und Figurentheater stehen auf dem Programm. Die Texte werden in der Originalsprache (Französisch) gelesen oder rezitiert, das Programmheft bietet auszugsweise Übersetzungen ins Deutsche an. Die Hauptrollen sind: George Sand, Pauline Viardot, Fréderic Chopin, Alfred de Musset, Honoré de Balzac, Delacroix, Flaubert, Turgenjew. Der Abend ist ausverkauft, die Resonanz so überwältigend, dass kurzfristig am Folgetag eine zweite Aufführung angesetzt wird – ebenfalls ausverkauft.

George Sand im Dienste der Freiheit, Vortrag von Michelle Perrot in französischer Sprache mit Simultanübersetzung, in der Stadtbücherei Stuttgart. Auszüge aus den politischen Schriften Sands liest Simone Rist.


George Sand et ses amis












Le théâtre de marionnettes












George Sand et Chopin












La suffragette












L'enterrement

Theaterstück in vier Akten von dem algerischen Autor Slimane Benaïssa, aufgeführt am 17. Oktober 2003 im Treffpunkt Rotebühlplatz, Stuttgart. Regie : Simone Rist. Der algerische Autor behandelt humorvoll, raffiniert und modern den Konflikt zwischen den drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Zugleich zeigt er auf, wie schwierig es für einen islamischen Autor ist, die Strenge seiner eigenen Religion mit der Freiheit auf den Bühne und im Theater zu vereinbaren. Das Stück wird anlässlich des Algerienjahres aufgeführt.