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Theaterstück in vier Akten von dem algerischen Autor Slimane Benaïssa, aufgeführt am 17. Oktober 2003 im Treffpunkt Rotebühlplatz, Stuttgart. Regie : Simone Rist. Der algerische Autor behandelt humorvoll, raffiniert und modern den Konflikt zwischen den drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Zugleich zeigt er auf, wie schwierig es für einen islamischen Autor ist, die Strenge seiner eigenen Religion mit der Freiheit auf den Bühne und im Theater zu vereinbaren. Das Stück wird anlässlich des Algerienjahres aufgeführt.

Die Oper und ihre literarischen Quellen, musikalisch-szenische Lesung am 14. Oktober 2003 im Institut Francais, Stuttgart. Nina Ruhl (Sopran), Daniel Sütö (Bariton) und Frédéric Sommer (Piano) interpretieren Opernarien und Duette von Mozart, Gounod, Rossini und Thomas, Simone Rist zitiert aus den literarischen Vorlagen dazu.

„Im Labyrinth der Erinnerung“, eine Performance mit Fotoausstellung: deutsch-französisch-tschechisches Projekt. Die von Simone Rist (Frankreich) mit den Bildern des Fotografen Robert Thiele (Tschechien) konzipierte Installation mit Performance stellt Texte und Fotografien in ihrem wirkungs-ästhetischen Zusammenhang vor, die das Erinnern mit seinen emotionalen Komponenten thematisieren. Die Bilder werden in einem von Georg Frey (Deutschland) entworfenen „Labyrinth“ ausgestellt.
Es wird vom 1. August bis 6. September 2003 im Max-Bense-Saal der Stadtbücherei Stuttgart ausgestellt; zwei Life-Performances finden am 5. und 6. September statt, die Protagonisten sind drei Schauspieler/innen aus Deutschland, Frankreich und Tschechien. Während der übrigen Ausstellungszeit können die Besucher Auszüge aus den Life Performances über ein Wiedergabegerät mit Kopfhörer wahrnehmen.

Im Rahmen der dritten „Französischen Woche“ in Stuttgart brachte der Verein, in Zusammenarbeit mit dem französischen Institut, einen „La Fontaine Abend“.