Veranstaltungen

Salon

Wann: Sonntag, 3. Februar 2019, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden

Die beiden Länder kooperieren inzwischen in sehr vielen Bereichen äußerst eng, aber wie verständigen wir uns, wie steht es mit den Sprachkenntnissen? Nicht besonders gut: in Frankreich lernen nur 10 bis 15 % der Schüler Deutsch, in der deutschen Mittelstufe sind es immerhin noch über 20 %, die Französischunterricht haben, aber in beiden Ländern wird Spanisch als Fremdsprache immer beliebter, in Frankreich hat es Deutsch längst den Rang abgelaufen.

In unserem Salon unterhalten sich eine Französischlehrerein aus Deutschland und ein Deutschlehrer aus Frankreich, unterstützt werden sie dabei durch die Autorin Brigitte Laguerre.

Podiumdiskussion in Zusammenarbeit mit mieux se connaître / Stuttgart Accueil 
mit Adrienne Braun (von der Stuttgarter Zeitung) und Francine Waimer 

Wann: Montag, 12. November 2018, um 18:30 Uhr
Wo: Atrium, Gorch-Fock-Strasse 30, Stuttgart-Sillenbuch

Adrienne Braun und Francine Waimer stellen uns starke Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten vor, die mehr oder weniger in Vergessenheit geraten sind:

  • Olympe de Gouges, femme de lettres et politique (1748 -1793)
  • Raymonde Laroche, pilote (1882 – 1919)
  • Josephine Baker, artiste militante et membre de la Résistance pendant la 2ème guerre mondiale
  • Katharina Kepler, Hexe (1520 – 1581)
  • Friderike Louise Löffler, Kochbuchautorin (1744 – 1805)
  • Gretel Bergmann, Hochspringerin (1914 – 2017)

Es besteht die Möglichkeit Bücher von Adrienne Braun zu kaufen bzw. signieren zu lassen.

Salon mit einem Hauptgast
mit Cathérine Gebhardt-Bernot, Dolmetscherin und Dozentin

Wann: Sonntag, 2. Dezember 2018, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: im 2. Stock des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden

Manchmal wird die Verständigung schwierig, weil wir einen französischen Ausdruck falsch benützen oder eine Redewendung nicht richtig verstanden haben.

Beispielsweise wird in vielen Branchen in Deutschland mittlerweile das englische Wort Trainee für Praktikantin(in) verwendet; aber wie peinlich, wenn sich eine junge Frau in einer französischen Runde vorstellt und sagt, „je suis une traînée“. Das heißt nämlich etwas ganz anderes! Wer die Sprache nicht genau beherrscht, kann Verwechslungen und auch unerwünschte  Lacherfolge erzeugen.

Catherine Gebhardt-Bernot bietet Sprachspiele und Rätsel an, um die Besucher für das Thema zu sensibilisieren und vergnügliche und  ernste Gespräche anzuregen.

Dramatische Fantasie von und inszeniert von Simone Rist
aus Anlass des 200. Geburtstags des russischen Schriftstellers Iwan Turgeniew
im Rahmen der Französischen Wochen 2018
in Kooperation mit Champs Mêlés/Compagnie Simone Rist

Wann: Dienstag 9. Oktober 2018, 20:30 Uhr
Wo: Kulturwerk, Ostendstr.106A, Stuttgart-Ost (ÖPNV: U4, Bus 40, 42, 45)
Sprache: auf Französisch, mit deutschen Texten übertitelt
Eintritt: 14€, 10€ ermässigt
Reservierung:
   Tel: 0711 480 6545
   Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der russische Schriftsteller Iwan Turgeniew war einer der ersten, der die alltäglichen Nöte und Ängste der russischen Gesellschaft beschrieb. Außerdem war er ein europäischer Humanist. Er lebte in Russland, Frankreich und lange Zeit in Deutschland, in Baden-Baden. Seine Nachbarin dort war Pauline Viardot, eine berühmte Sängerin und intime Freundin Turgeniews.

Im Jenseits begegnet er dem viel jüngeren, berühmten, russischen Theaterautor Anton Tschechow und findet dort auch Pauline Viardot wieder.

Simone Rists Stück „Tschechow und Turgeniew“ beschreibt ein imaginäres Treffen der beiden Dichter. In Wirklichkeit sind sie sich nie begegnet.

Die Autorin schreibt zu ihrem Stück:
„Der 200. Geburtstag von Turgeniew berührt mich besonders, da mein russischer Vorfahr, Alexander Herzen, ein großer Freund Turgeniews war. Durch die imaginäre Begegnung möchte ich, dass die zwei großen russischen Schriftsteller, Anton Tschechow und Iwan Turgeniew, mit ihren Wünschen, Freuden und Enttäuschungen, ihren Leiden, ihrem Zorn und ihrer Leidenschaft ins Gedächtnis gerufen werden. Und ich möchte Turgeniew die Anerkennung zukommen lassen, die er verdient hat.“