Veranstaltungen

Salon mit zwei Hauptgästen

Odile Laufner   Odile Laufner: Architektin und Stadtplanerin aus Stuttgart

Philippe Revault: Architekt und Urbanist aus Paris  


Hier können Sie den Bericht der Veranstaltung lesen.

Wann: Sonntag 4.03.18 um 11 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden

Am Tag zuvor erkunden die beiden Gäste gemeinsam Stuttgart und sprechen dann im Salon über ihre Beobachtungen. Welche grundsätzlichen städtebaulichen Fragen wirft das Beispiel Stuttgart auf, wie würden sie aus französischer Sicht beantwortet werden, und welche deutschen Lösungsmöglichkeiten gibt es?

Musikalische Adaptation des Märchens von Charles Perrault
Theater für Kinder und Erwachsene
Vom Förderverein Deutsch-Französischer Kultur in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Grundschule Stuttgart-Sillenbuch und der VHS-Stuttgart


Hier können Sie den Bericht der Veranstaltung lesen.

Wann: Freitag 9.02.18 um 9 Uhr
Wo: Robert-Bosch-Saal, Treffpunkt Rotebühlplatz, Stuttgart
Erwachsene.: 8 €
Kinder:
5 €
Gruppe ab 8 Kindern:
4 € / Kind   (ErzieherInnen / LehrerInnen: 5 €)

Es war einmal eine Prinzessin mit einem merkwürdigen Namen, die um vor der Torheit ihres Vaters zu fliehen, bekleidet mit einer Eselshaut ihren Palast verlässt. Das Stück erzählt die Geschichte eines Mädchens, das viel schneller als vorgesehen groß werden muss. Es ist nicht leicht, groß zu werden, wenn man dazu gezwungen ist. Doch Peau d’âne wird ihrer Bestimmung begegnen: dem bezaubernden Prinzen! Ein Happy end!! Die Musik und die Lieder begleiten sie bei ihrem zügellosen Lauf zu ihrer Befreiung und zur Liebe.
Nach dem Erfolg ihrer Aufführung VOYAGE und dem Workshop über französische Lyrik mit Schülern des Wagenburg-Gymnasiums im Januar 2017 kehrt die Compagnie La Savaneskise mit ihrer Regisseurin Pénélope Lucbert zurück, um die Modernität des französischen Märchens PEAU D’ÂNE (Eselshaut) für die Schüler der Dt.-Frz. Grundschule Sillenbuch sowie einem öffentlichen Publikum aufzuzeigen. In einem anschließenden Workshop werden Schüler der Dt.-Frz. Grundschule Szenen dieses Märchens erarbeiten.

 
© Yoan Blanco

 

Im Rahmen des Deutsch-französischer Festtags: 20 Jahre AbiBac in Baden-Württemberg
 
Uhrzeit: Freitag 27. Januar 2017, 14:00
Ort: Musiksaal, Wagenburg-Gymnasium-Stuttgart, Wagenburgstr. 30
Eintritt: frei
 
Das Wagenburg-Gymnasium (WBG) Stuttgart und der Förderverein Deutsch-Französischer Kultur e.V. präsentieren in Kooperation eine Aufführung von Schülerinnen und Schülern der Klasse 8c der Abteilung AbiBac des WBG und Künstlern der Compagnie La Savaneskise, Paris
 
 
« VOYAGE »
Nietzsche, Baudelaire, Hugo, La Fontaine, Rimbaud
u. Gedichten der Schülerinnen und Schüler
Eine musikalisch-poetische Reise
 
Nach  einem  ersten  Treffen  und  ersten  Atelier  mit  den  Künstlern  am  19.  Oktober  im  WBG und der Aufführung der Künstler am 20. Oktober 2016 auf dem Theaterschiff-Stuttgart in Bad Cannstatt waren die Schülerinnen und Schüler begeistert und umso mehr motiviert, in einem zweiten Atelier in dieser Januarwoche eine eigene Aufführung mit den Künstlern einzustudieren.

Eine Einladung, diese musikalisch-poetische Kreuzfahrt zu erleben und sich an den Harmonien und Rhythmen der Schülerinnen und Schüler des WBG und der Künstler der Cie La Savaneskise zu berauschen! 
 
 

Von Barbara Mors

Veranstaltungsreihe
Soziale Republik versus Soziale Marktwirtschaft ?...
Ein Duell Frankreich-Deutschland

im Januar 2017

 

Bisher hat sich der Verein hauptsächlich den literarischen und musikalischen Seiten der Kultur gewidmet und dadurch unvergessliche Veranstaltungen auf den Weg gebracht.

Auch dieses Mal ist der Ausgangspunkt ein Theaterstück, doch ganz aktueller Natur. „Auf Leben und Tod – A la vie, à la mort“ von Simone Rist handelt vom  Wachkoma und der Situation in einer Intensivstation. Dieses Stück stieß auf große Resonanz in Paris und in Avignon, daher beschloss der Verein, das Stück in Deutsch zu übertragen und einem deutschen Publikum zu präsentieren.  (Medienecho hier)

Getreu dem Namen unseres Vereins beschloss dieser eine Einbettung des Theaterstücks in die deutsch-französischen Beziehungen. Die Veranstaltungsreihe über die Sozialsysteme in Frankreich und Deutschland beleuchtete die Unterschiede der beiden Länder: Eine Veranstaltung zeigte die Verwurzelung in der historischen Entwicklung auf: in Frankreich die tiefe Verankerung der Rolle des Staates im Hinblick auf die soziale Fürsorge, wohingegen in Deutschland der Liberalismus auf Eigeninitiative setzt.

In einem Filmnachmittag folgte das Publikum gespannt einer Dokumentation, in der dargestellt wurde, wie Mercedes-Benz durch Werkverträge Löhne gedrückt hat. In einem zweiten Film wurde der Niedergang der bedeutenden Industriezentren Nordfrankreichs dargestellt, der an die Situation im Ruhrgebiet denken ließ. Die beiden Filmemacher waren da und beantworteten die Fragen des Publikums.

Ein besonders eindrücklicher Abend war der Vergleich der Krankenhauspflege, und die Zeit reichte nicht, die vielen Fragen des Publikums aufzugreifen. Die Probleme in den Krankenhäusern ähneln sich, wobei in Frankreich die Lage nicht so angespannt ist wie in Deutschland. Es entstand der Eindruck, dass das Pflegepersonal in Frankreich eine höhere Wertschätzung erfährt als bei uns.

Insgesamt wurde deutlich, dass die Durchrationalisierung des Gesundheitswesens in Frankreich nicht so weit fortgeschritten ist wie in Deutschland, was dazu führt, dass sich bei uns eine gewisse Kälte in der Pflege breit macht.

Um dem Publikum am Ende der Reihe einen unterhaltsamen Abschluss zu bieten, wurden die Band Zweierpasch aus Freiburg und Straßburg und der äußerst lebendige Dichter und Slammer Mathias Marras aus Bordeaux eingeladen. Die Inhalte beider Darbietungen waren witzig, aber auch hintergründig. Besonders wurde angeprangert die Ungleichheit in Frankreich und Deutschland - die fracture sociale -, eine ausgesprochen skandalöse Entwicklung in beiden Ländern.

 Das Wagnis, einmal den Begriff „Kultur“ ganz weit auszulegen, fand ausgesprochen regen Zulauf, sodass daraus alles in allem ein ermutigendes  verlängertes Wochenende mit interessanten Erkenntnissen entstand.