Wir trauen um Christoph Franz, deutsch-französischer Schauspieler, der oft für unseren Verein gespielt hat (letzens bei "Auf Leben und Tod", aber vorher als Hauptrolle in "Phedre und Phaedra", und auch tätig unter Anderen in "Karneval der Mörder", "Garten-Party bei George Sand", oder "die Wohlgesinnten").

Simone Rist war seine große Partnerin im Verein: "Es war mir so eine Freude mit ihm zu arbeiten. Es war mir ein tolles Vergnügen, mit ihm in „A la vie, à la mort“ die verschiedenen Rollen zu kreieren. Er war auch so präsent und eine tolle Hilfe für die ganze Truppe."

Jörg-Henning Rössig: "Ich selbst habe ihn erst im Januar 2017 bei den Proben des Stücks von Simone "Auf Leben und Tod" und bei den Aufführungen in Stuttgart, Tübingen und Esslingen erlebt, kennen und schätzen gelernt. Wir hatten kürzlich auch die Idee, ihn zu unserer 25-Jahr Feier im Mai wieder auf unsere Bühne zu holen, als wir erfuhren, dass er schwer krank sei. Die Bühne war sein Leben. Das wird auch dadurch deutlich, dass er noch für die Französischen Wochen 2020 jetzt im März mit Alain Fougeras an der Gitarre französische Chansons vorstellen wollte..."

Nicolas Rist war mit ihm befreundet: "Er war immer hilfsbereit und freundlich, sehr intelligent (Schauspieler aber ausgebildeter Chemiker und Architekt, toller Kartenspieler) mit wem ich immer Spaß am debattieren hatte. Ein Ankerpunkt in Stuttgart ist für mich verschwunden."

Er hat in letztler Zeit hauptsächlich im Studiotheater gearbeitet. Unsere Gedanken gehen an seine Kollegen, seine Freunde und natürlich seine Familie.

Hier im Bild als Gustave Flaubert in "Garten-Party bei George Sand"...