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Salon mit einem Hauptgast im Rahmen der Französischen Wochen 2018

mit Cathérine Gebhardt-Bernot

Wann: Sonntag, 14. Oktober 2018, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden

Vor hundert Jahren, am 11. November 1918, endete der Erste Weltkrieg. 4 Jahre und vier Monate dauerte er. Während dieser schrecklichen Jahre schrieben die „Poilus“, die einfachen französischen Soldaten, verzweifelte, traurige, manchmal auch hoffnungsvolle Briefe an ihre Familien.

Aus einem Brief von G. Morillon im Dezember 1914: “Vorgestern haben sich Deutsche und Franzosen die Hände in den Schützengraben gereicht … Zwei Tage lang. Unglaublich, sage ich Euch …“. Gervais Morillon ist 1915 in Nordfrankreich gefallen.

Im Rahmen der französischen Wochen stellt Cathérine Gebhardt-Bernot französische Feldpostbriefe aus dem 1. Weltkrieg mit deutscher Übersetzung vor und zeigt historische Fotos.

Nach der Präsentation hat das Publikum das Wort. Gespräche untereinander und mit Cathérine Gebhardt-Bernot stehen im Vordergrund.

Salon mit zwei Hauptgästen

mit Simone Rist, Schauspielerin, Regisseurin und Autorin aus Paris,
und Dr. Peter Hölzle, Journalist und profundem Frankreichkenner aus Stuttgart

Wann: Sonntag, 1. Juli 2018, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden

Offenbar ist die deutsch-französische Versöhnung ja ein schönes Beispiel dafür, dass es möglich ist, den Hass zu besiegen. Aber wie nachhaltig und belastbar ist die daraus entstandene Freundschaft heute?

Erinnerungen an Gestern und Heute

Performance von und mit Simone Rist

Wann: Donnerstag, 28. Juni 2018 um 20 Uhr
Wo: Theater des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Vorverkauf: 12 €
Abendkasse: 15 €
Empfehlung: Für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren
Dauer: 1 Stunde, 10 Minuten
Sprache: französisch mit Simultanübersetzung

"Simone Rist nutzt ihre Erinnerungen für den Kampf gegen Intoleranz" (Zitat der Zeitung "Le progrès")

Agathe ist 11 Jahre alt, sie erlebt den Zweiten Weltkrieg, die Tragödie der Juden, die Verhaftungen, die Angst. Ihr Vater ist Mitglied der „Schattenarmee“ der Résistance und wird von der Gestapo und der Miliz des Vichy-Regimes gesucht. Er bringt seine Familie in Chambon sur Lignon unter, einer kleinen Stadt im Zentralmassiv. Die Deutschen töten ihn, und Agathe wird von wildem Hass überwältigt. Viele Jahre später begegnet sie der alten Dame, die sie inzwischen geworden ist, in einer Welt, in der sich erneut eine Welle des Rassismus und des zerstörerischen Hasses ausbreitet. Es entsteht ein merkwürdiger Dialog zwischen den beiden Agathen.

Früher und Heute vermischen sich, Dichtung und Wahrheit berühren sich.

Die Erinnerung an die Vergangenheit erwecken, damit man sich die Zukunft vorstellen kann. Durch Lachen und Weinen das Gewissen wachrufen …

Salon mit einem Hauptgast

Odile Néri-Kaiser

mit der Erzählerin-Conteuse Odile Néri-Kaiser

Wann: Sonntag, 6. Mai 2018, 11:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden
Empfehlung: Für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren
Sprache: auf Deutsch und Französisch

Viele Märchen, die wir ganz selbstverständlich als allerdeutschestes Kulturgut kennen, sind über Frankreich zu uns gekommen, wie zum Beispiel Dornröschen oder Rotkäppchen. Beide Märchen erscheinen schon in der Märchensammlung von Charles Perrault, der 150 Jahre vor den Brüdern Grimm lebte und viele mündlich überlieferte Fassungen aufgeschrieben hatte. Die Erzählerin und Märchenkennerin Odile Néri-Kaiser trägt unbekannte Versionen berühmter Märchen der Gebrüder Grimm vor. Dabei überschreitet sie die deutsch-französische Grenze und fügt zusammen, was zusammen gehört.

Salon mit zwei Hauptgästen

Odile Laufner   Odile Laufner: Architektin und Stadtplanerin aus Stuttgart

Philippe Revault: Architekt und Urbanist aus Paris  


Hier können Sie den Bericht der Veranstaltung lesen.

Wann: Sonntag 4.03.18 um 11 Uhr
Wo: Café des Kulturzentrums Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West
Eintritt: 5€, Kaffee, Tee und Croissants können bestellt werden

Am Tag zuvor erkunden die beiden Gäste gemeinsam Stuttgart und sprechen dann im Salon über ihre Beobachtungen. Welche grundsätzlichen städtebaulichen Fragen wirft das Beispiel Stuttgart auf, wie würden sie aus französischer Sicht beantwortet werden, und welche deutschen Lösungsmöglichkeiten gibt es?

Musikalische Adaptation des Märchens von Charles Perrault
Theater für Kinder und Erwachsene
Vom Förderverein Deutsch-Französischer Kultur in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Grundschule Stuttgart-Sillenbuch und der VHS-Stuttgart


Hier können Sie den Bericht der Veranstaltung lesen.

Wann: Freitag 9.02.18 um 9 Uhr
Wo: Robert-Bosch-Saal, Treffpunkt Rotebühlplatz, Stuttgart
Erwachsene.: 8 €
Kinder:
5 €
Gruppe ab 8 Kindern:
4 € / Kind   (ErzieherInnen / LehrerInnen: 5 €)

Es war einmal eine Prinzessin mit einem merkwürdigen Namen, die um vor der Torheit ihres Vaters zu fliehen, bekleidet mit einer Eselshaut ihren Palast verlässt. Das Stück erzählt die Geschichte eines Mädchens, das viel schneller als vorgesehen groß werden muss. Es ist nicht leicht, groß zu werden, wenn man dazu gezwungen ist. Doch Peau d’âne wird ihrer Bestimmung begegnen: dem bezaubernden Prinzen! Ein Happy end!! Die Musik und die Lieder begleiten sie bei ihrem zügellosen Lauf zu ihrer Befreiung und zur Liebe.
Nach dem Erfolg ihrer Aufführung VOYAGE und dem Workshop über französische Lyrik mit Schülern des Wagenburg-Gymnasiums im Januar 2017 kehrt die Compagnie La Savaneskise mit ihrer Regisseurin Pénélope Lucbert zurück, um die Modernität des französischen Märchens PEAU D’ÂNE (Eselshaut) für die Schüler der Dt.-Frz. Grundschule Sillenbuch sowie einem öffentlichen Publikum aufzuzeigen. In einem anschließenden Workshop werden Schüler der Dt.-Frz. Grundschule Szenen dieses Märchens erarbeiten.

 © Yoan Blanco