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Film und Tanz mit Live-Kommentaren 

Der Park von Versailles, die Vollendung du „Jardin à la française“! Welche geistigen Grundlagen, welches Lebensgefühl, welche politischen und gesellschaftlichen Bedingungen bildeten die Vision dieses Gartens, wie wurde er realisiert und dann zum glanzvollen Schauplatz des höfischen Lebens mit Festen und künstlerischen Darbietungen? Anhand eines eigens gedrehten Filmes, mit Tanz und Musik, mit Live -Kommentaren (in deutscher Sprache) und  Rezitation (in französischer Sprache) laden wir Sie ein zum Verstehen und Nacherleben dieses einzigartigen Meisterwerks, des berühmten Gartenarchitekten von Louis XIV, André Le Nôtre.

Fr. 17. Oktober 2008, 20 Uhr

Idee und Konzeption: Barbara Mors–Stammler und Simone Rist
Text: Barbara Mors-Stammler
Rezitation: Simone Rist
Tanz: Antje Jetzky und Boris Nahálka

Film: Laurent Grandidier und Bruno Mettetal, Cappuccino Lyon
Camera: Guillaume Lomprez
Szenario und Regie: Simone Rist

Musik: Marc-Antoine Charpentier, Jean-Baptiste Lully, Jean-Philippe Rameau, Beatriz Ferreyra

Les Bienveillantes de Jonathan Littell – le roman –
et Histoire d’un Allemand de Sebastian Haffner – le témoignage.

Lecture-Débat
Vendredi 10 Octobre 2008 à 20 h 30
à la Friche Laiterie, 10 rue du Hohwald à Strasbourg
Entrée libre

Le national-socialisme va entrer dans l’Histoire ; les témoins ont presque tous disparu et les jeunes générations submergées par les images de leur temps ne s’y intéressent plus guère. Pourtant le roman Les Bienveillantes de Jonathan Littell a obtenu le Prix Goncourt et soulevé une polémique sans précédent. Les descriptions historiquement exactes des scènes d’horreur incluses dans le récit scandalisent ou documentent, l’officier S.S. Max Aue, personnage fictif et narrateur à la première personne, dégoûte ou fascine. Dans Histoire d’un Allemand, c’est l’auteur, Sébastien Haffner, qui parle à la première personne et raconte comment, écoeuré et effrayé par la montée du national-socialisme, il refuse d’adhérer au régime et choisit l’exil. Après une lecture d’extraits du roman et du témoignage, le public sera invité à un débat impromptu avec Daniel Lemler, Bernard Suchecky, Christoph Franz, animé par Simone Rist.

Simone Rist:            comédienne et dramaturge française
Christoph Franz:      comédien allemand

Daniel Lemler:         psychiatre-ps
ychanalyste
Bernard Suchecky:  historien

Avec le soutien :
- de la Ville de Strasbourg
- du Conseil général du Bas-Rhin
- du Ministère de la culture et de
la Communication - Direction régionale des affaires culturelles d’Alsace.

 

Eine deutsch-französische Produktion mit Jugendlichen aus  dem Elsass und Baden-Württemberg im Rahmen des Ideenwettbewerbs der Robert Bosch Stiftung „On y va – auf geht’s

Abenteuerlich geht es zu mit den sechs Jugendlichen und ihren vertrauten Freunden, den Coca-Cola Plastikflaschen, dem Laptop, dem letzten Handymodell und dem Super Auto. Diese lieben Freunde sind aber leider alle umweltschädlich.
Ist Wegwerfen die Lösung? Ist Müll das Paradies auf Erden, oder das Grab? Recyceln oder nicht recyceln, das ist die Frage.

Schüler der New York City Dance School (Stuttgart), des Theodor Heuss Gymnasiums (Esslingen) und der Maison des Arts (Lingolsheim/Straßburg) haben dieses Thema selbst kreativ umgesetzt.
Tanz, Schauspiel, Musik, Video und künstlerische Gestaltung sind die Ausdrucksformen dieses humorvollen Tanz- und Theaterstückes. Es wird selbstverständlich deutsch und französisch gesprochen.

Choreografie: Monika Kebieche-Loreth
Szenografie und Kostüme: Olivier Bouchard
Musik: Lionel Grob
Einstudierung der Texte: Barbara Mors-Stammler
Dramaturgie und Regie: Simone Rist

Kulturwerk
Sa. 28.06.2008 um 19.30 Uhr
So. 29.06.2008.um 15.30 Uhr

im Rahmen der französischen Woche

Szenische Lesung von Simone Rist

Dienstag, 17. Oktober 2006 am 19:30, in der Stadtbücherei Stuttgart

 

 

Komödie in fünf Gängen

Literarisches Dinner-Theater von Simone Rist

 
Sa 15.7.06 und So 16.7.06, 19.30 Uhr, Institut Français Stuttgart

 

Freunde treffen sich zu einem literarischen Diner. Sie kommunizieren ausschließlich mit Zitaten aus der deutschen und französischen Literatur [(von Rabelais und Molière bis Jacques Prévert und Raymond Queneau oder von Goethe und Kleist bis Brecht und Jandl)]. Plötzlich geht das Gerücht um, dass ein Toter im Garten liege. Die Leiche indes ist unauffindbar. Alle Protagonisten und das Publikum geraten in Verdacht. Wo ist die Leiche, wer ist der Tote, wer ist der Mörder? Fünf Gänge durch Garten und Haus, mit kulinarischen Pausen, führen zur Lösung des mysteriösen Kriminalfalls.

Zum Dîner-Théâtre Karneval der Mörder, einer surrealistischen Kriminalkomödie von Simone Rist, laden wir herzlich ein. Literatur, Spannung, Überraschungen, Lachen und Schauder, all das in fünf Episoden, umrahmt von kulinarischen Köstlichkeiten, erwartet Sie am 15. oder 16. Juli um 19 Uhr – ganz wie es Ihnen beliebt – in der Villa und dem Park des Institut français.

Regie: Simone Rist

Am Klavier: Frédéric Sommer
Mit   Martin Bukovsek, Christoph Franz, Angela Menzel, Patrizia Rigg,Simone Rist, Joachim Seitz

In französischer und deutscher Sprache

Passion, mort et damnation - Liebe, Tod und Verdammnis

Fantaisie Dramatique von Simone Rist nach Jean Racine und Friedrich Schiller
Im Rahmen der Französischen Woche und des Schillerjahrs
Unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Günther H. Oettinger
Sprache: Deutsch, Französisch

Uraufführung: Di. 18.Oktober 2005
Deutsches Literaturarchiv, Schillerhöhe, Marbach/Neckar
Weitere Vorstellungen:
Theaterkeller Sindelfingen, FITZ Stuttgart, und Theaterhaus Stuttgart

Phèdre und Phädra: zwei Frauen, eine Gestalt, eine Geschichte. Phèdre / Phädra, die Gattin des Theseus, liebt ihren Stiefsohn Hippolyt. Ihre Liebestollheit ist ihr bewusst, und sie kämpft mit der ganzen Kraft des Verstandes dagegen an. Da er ihr widersteht, verleumdet sie ihn bei Theseus, verursacht dadurch den Tod Hippolyts und begeht dann Selbstmord. Krimi? Lamento? Mythos?
Racines Phèdre und Schillers Phädra werden durch zwei Schauspielerinnen verkörpert, die jeweils in der Originalsprache, französisch oder deutsch, sprechen. Rhythmus, Klang und Intonation der Sprachen, die Wortauswahl, die Länge der Sätze und die Betonung beeinflussen die Art der Deklamation und dadurch das Wesen und das Spiel Phädras. So entwickelt sich jeweils ein eigenes Bild ihrer Wirklichkeit. Eben darin liegt die Originalität der Fantaisie Dramatique. So erscheint Phèdre / Phädra nicht nur verdoppelt, Aspekte fließen ineinander, werden miteinander konfrontiert, schließen sich gegenseitig aus und vereinigen sich schließlich im Tod.
Figurentheater und Musik verleihen dem Schauspiel eine neue Dimension. Die moderne zweisprachige Performance lehnt sich an die klassische Tragödie an und zeigt sie völlig verwandelt in einem neuen Licht.

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Musik: Iannis Xenakis